Baustart für die Sanierung des Deilbachhammer-Ensembles in Essen

Mittwoch, 12. Juli 2017

Essen (idr). Er steht für die Anfänge der Eisen- und Stahlindustrie im Ruhrgebiet: Der letzte erhaltene Eisenhammer im Ruhrgebiet wird an authentischem Ort nicht nur verbleiben, sondern auch saniert. Am 11. Juli fiel der Startschuss für die Restaurierungsarbeiten im Essener Deilbachtal.

Im September 2016 hatte der Rat der Stadt sein Okay für die Baumaßnahmen an dem dreiteiligen denkmalgeschützten Eisenhammer-Ensemble gegeben. Im ersten Abschnitt der Arbeiten, geplant bis Anfang 2018, werden die Arbeiterhäuser mit einem geschätzten Finanzvolumen von 476.000 Euro saniert.

Bis Mitte 2018 soll dann auch die Sanierung des Hammergebäudes - Hauptattraktion des Ensembles - abgeschlossen sein. Geschätzte Kosten: 293.000 Euro. Die Restaurierung des Meisterhauses wird mit etwa 784.000 Euro als letzte Maßnahme umgesetzt.

Bund, NRW-Stiftung und Landschaftsverband Rheinland (LVR) fördern das Projekt, die Stadt Essen stellt auf fünf Jahre verteilt insgesamt 500.000 Euro zur Verfügung.

Der Umbau und die Sanierung des Deilbachhammer-Ensembles wurden vom Konsortium Deilbachtal - Verein IDEE e.V., Ruhr Museum, Historischer Verein für Stadt und Stift Essen und Bürgerschaft Kettwig - initiiert.

Weitere Infos unter www.ruhrmuseum.de

Pressekontakt: Stiftung Ruhr Museum, Öffentlichkeitsarbeit und Medien, Philipp Bänfer, Telefon: 0201/24681-433, E-Mail: philipp.baenfer@ruhrmuseum.de; Konsortium Deilbachtal, Hans Schippmann, Telefon: 0201/471441; Historischer Verein, Klaus Kaiser, Telefon: 0201/5147550, E-Mail: Geschaeftsfuehrer@hv-essen.de